Ludwig Burkardt MdL 
  14:46 Uhr | 24.05.2013 Startseite | Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis    
News-Ticker





BBI-Flugrouten
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Der Kleinmachnower Landtagsabgeordnete und Gemeindevertreter Ludwig Burkardt (CDU) unterschrieb am 19. Oktober 2012 für ein strenges Nachflugverbot am künftigen Flughafen in Schönefeld. In seiner Kommune haben sich bisher (Stand Nov.) 4000 Bürgerinnen und Bürger am Volksbegehren für das Nachflugverbot beteiligt. Eine Unterschrift kann noch bis zum 3. Dezember in den Rathäusern unter Vorlage des Personalausweises geleistet werden.

Das Volksbegehren zielt auf ein striktes Flugverbot zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens und es sind 80.000 Unterschriften erforderlich.



8. Mai 2012: Die Eröffnung des Flughafens BER am Standort Schönefeld wird erneut verschoben.



Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat am 27. März 2012 entschieden, dass die Flughöhe für Flieger, die den neuen Flughafen in Schönefeld vom Westen her anfliegen, mindestens 1 680 Meter betragen soll. Im Januar hatten sich die CDU-Abgeordenten Andrea Voßhoff (Bundestag), Ludwig Burkardt (Landtag) und der stellvertretende Landrat Christian Stein sowie Bürgermeisterin Hannelore Klabunde (Bad Belzig) und Bürgermeister Michael Knape (Treuenbrietzen) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Jan Mücke (FDP) zu einem Gespräch getroffen.



Laut Presseberichterstattung vom 25. Januar 2012 stehen die Abflugrouten für den neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld fest. Es soll keine tiefgreifenden Änderungen der Flugroutenvorschläge der Deutschen Flugsicherung vom 4. Juli 2011 geben. Offiziell werden die Flugrouten am 26. Janaur 2012 vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung vorgestellt.






Das Plenum des Landtags Brandenburg wird am 16. Dezember 2011 über die Volksinitiative "Landesplanerisches Nachtflug-verbot" abstimmen.
 
Am 19. September hatten Vertreter der Volksinitiative in Potsdam 38 100 Unterschriften an den Landtagspräsi-denten übergeben. Der Landtag muss sich mit der Forderung nach einem generellen Nachtflugverbot zwischen 22.00 und 6.00 Uhr am künftigen Flughafen in Schönefeld beschäftigen, wenn mindestens 20 000 gültige Unterstützungsunterschriften vorliegen. 



Grundstückskäufe der Flughafengesellschaft Berlin Schönefeld (FBS) im Umfeld des BBI 

Für die zukünftige Entwicklung des neuen Flughafens in Schönefeld ist die Frage von Bedeutung, ob angrenzende Flächen in den Gemeinden Schönefeld, Blankenfelde-Mahlow sowie in den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick und Neukölln verfügbar sind. Es stellen sich die Fragen: Welche Grund-stücke gehören der FBS in den diesen Gemeinden und Bezirken? Auf welche Grundstücke hat sie eine Kaufoption und / oder ein Vorkaufsrecht erworben? Und über welche Grund-stücke befindet sich die FBS in Kaufverhandlungen? Die Antworten der Landesregierug finden sie hier.



Laut Presseberichterstattung vom 26. August 2011 plant die Deutsche Flugsicherung die Absenkung der Flughöhen im Korridor für den Landeanflug auf etwa 1000 Meter. Der Lärmschutzbeauftragte für den Flughafen Berlin-Schönefeld hatte nur per Zufall von diesen neuerlichen Planänderungen erfahren, die zu noch stärkeren Lärmbelastungen für die Brandenburger Bürger im Umland von Berlin führen.










Am 4. Juli 2011 hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Berlin ihren Vorschlag für die Startrouten präsentiert, die die Maschinen ab Juni 2010 am BBI fliegen sollen.

Weststarts
von der Nordbahn her
  • ein Großteil der Maschinen fliegt südlich an Potsdam vorbei über das Autobahnkreuz Potsdam nach Westen (zwischen Michendorf und Beelitz hindurch)
  • kleine Maschinen, die zwischen Blankenfelde und Ludwigsfelde eine Höhe von 1500 Metern erreicht haben, können Berlin-Wannsee und die Region Teltow überfliegen. Sie können dann in mehreren Korridoren über Kleinmachnow und Stahnsdorf nach Norden fliegen (ca. 48 Maschinen pro Tag)
von der Südbahn her
  • in einem Korridor zwischen Ludwigsfelde und Luckenwalde in Richtung Norden

Oststarts
  • von der Nordbahn her geradeaus über Berlins Südosten in Richtung Erkner oder über den Müggelsee Richtung Nordosten
  • von der Südbahn her wird Zeuthen umflogen
hier gehts zur detaillierten Ansicht

Die endgültige Entscheidung über die Flugrouten vom und zum BBI trifft im Januar das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung.



 Flugroutenvorschläge der FLK (09.05.2011)


Weststarts
  • von der Nordbanhn -> bis zum Autobahndreieck Werder (Havel) -> Grafik
  • von der Südbahn -> um 15 Grad plus x nach Süden
Oststarts
  • von der Nordbahn -> geradeaus
  • von der Südbahn -> in extremer Kurve nach Süden


Protokollentwurf der 22. Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Landwirtschaft vom 07.04.2011 zum Nachtflugverbot mit Bundesverkehrsminster Ramsauer -> hier

Übersicht der Stellungnahmen zum Nachflugverbot -> hier



Die neuen Routenvorschläge

Am 14. Februar 2011 hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) der Fluglärm-Kommission einen neuen Vorschlag für die Abflugrouten am BBI unterbreitet.
  • Die neue Variante sieht vor, dass die Jets Richtung Westen auf der Nordbahn geradeaus starten, während sie auf der Südbahn 15 Grad abknicken.
  • Auch Richtung Osten sollen die Jets auf der Nordahn geradeaus abfliegen. Für die Südbahn sind je nach Typ der Maschinen Sonderlösungen geplant. 
Eine Grafik der neuen Abflugrouten finden sie hier.

Am 14. März 2011 hat die DFS erstmalig auch einen Entwurf für die Anflugrouten vorgestellt:


Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zu den Flugrouten über den Gemeinden Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Seddiner See und Beelitz sowie über den zum Amt Brück zusammengeschlossenen Gemeinden

Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage (Nr. 931) zu den BBI-Flugrouten, insbesondere zu den parallelen Ablufrouten und wann der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH darüber informiert worden ist. In der Antwort können sie auch nachlesen, wer seitens des Landes Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen GmbH und wer Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender ist.

Antwort der Landesregierung auf meine Nachfrage (Nr. 994) zur Antwort der Landesregierung auf die Anfrage 931 - hier frage ich erneut, welche Flugrouten dem Planfeststellungsverfahren zugrunde gelegen haben, ob gleichzeitige und unabhängige parallele Abflugrouten vorgesehen waren.  Sie können auch nachlesen, dass sich der Aufsichtsrat erstmals auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2010 mit dem Thema Flugrouten befasst haben soll.

Antwort der Landesregierung auf meine Nachfrage zur Antwort der Landesregierung auf meine Nachfrage 994, insbesondere ob es richtig ist, dass sich die DFS auch im weiteren Verlauf des Planfeststellungsverfahrens zu Notwendigkeit einer Divergenz von 15 Grad geäußert hat und warum die Planfeststellungsbehörde den Hinweis der DFS nicht beim Verfahren und beim Planfeststellungsbeschluss berücksichtigt hat.



Die Vorlage des ersten Entwurfes der Flugrouten am BBI durch die Deutsche Flugsicherung am 6. September 2010 hat viele Bürger völlig unvorbereitet getroffen. Nachfolgend finden sie die Karten mit den Plänen zu den Abflug- und Landerouten am BBI.

Abflugrouten (Stand Sep. 2010)

Landerouten (Stand Sep. 2010)
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