Kleinmachnow eingegrenzt - Grenzbilder 1989/90 Ausstellung mit Fotografien von Georg Heinze
Die Ausstellung „Kleinmachnow eingegrenzt – Grenzbilder 1989/90“ mit Bildern des Kleinmachnower Hobby-Fotografen Georg Heinze zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der ehemaligen DDR-Grenzanlagen in Kleinmachnow und Umgebung. Darauf wies gestern der CDU-Landtagsabgeordnete Ludwig Burkardt (ebenfalls Kleinmachnow) in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung im Landtag Brandenburg hin. Die Ausstellung kann bis zum 3. Oktober besucht werden.
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| Georg Heinze (l.) und Ludwig Burkardt MdL. |
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Burkardt, der Heinze aus vielen Jahren der persönlichen Zusammenarbeit im CDU-Gemeindeverband Kleinmachnow kennt, bezeichnete die Fotografien aus den Jahren 1989 bis 1991 als "Dokumente der Zeitgeschichte". "Wer heute entlang der Grenze spazieren geht, könnte sich ohne diese Fotos gar nicht mehr vorstellen, wie es dort einmal aussah“, sagte Burkardt.
Als Ortsnaturschutzbeauftragter der Gemeinde begutachtete Heinze die Bäume in den Kleinmachnower Waldgebieten. Dort gelangen ihm die nahezu einzigartigen Auffnahmen der Grenzanlagen. Denn so nah wie er, kamen nur wenige an dieses Gebiet heran.
Die Idee, die Ausstellung in den Landtag zu holen, kam Ludwig Burkardt nachdem er einen Teil der Fotos 2009 in einer Ausstellung im Ausgustium in Kleinmachnow gesehen hatte.
ÜBER DEN KÜNSTLER:
Georg Heinze wurde 1938 in Alt-Altmannsdorf (Niederschlesien) geboren. Von Beruf Gartenbaumeister, ist er seit Jahrzehnten als Hobby-Fotograf aktiv. Er stellte bereits im Brandenburger Innenministerium und dem Augustinum in Kleinmachnow aus. |