Potsdam trifft Mittelmark „Kooperation ist sinnvoll“
Mit dem Vorsitzenden des Kreisausschusses von Potsdam-Mittelmark, Ludwig Burkardt (CDU), sprach Ulrich Wangemann über die Zusammenarbeit mit Potsdam.
MAZ: Sind Sie zufrieden mit dem Treffen?
Burkardt: Ja. Es sind Punkte benannt, an denen sich zeigen wird, ob etwas zustande kommt, oder ob wir im Dickicht der Zuständigkeiten und Verfahren steckenbleiben. Im Herbst 2012 werden wir sehen, wie sich die Verwaltungen engagiert haben.
Welche konkreten Beschlüsse haben Sie gefasst?
Burkardt: Geplant ist ein gemeinsamer Auftritt bei der größten mitteleuropäischen Immobilienmesse, der Exporeal in München. Dort trat Potsdam bisher schon auf zusammen mit Berlin. Bei der Wirtschaftsförderung soll es darum gehen, dass Unternehmen in der Region gehalten werden – sei es diesseits oder jenseits der Stadtgrenze.
Bei der Gewerbesteuer hört vermutlich der Spaß auf.
Burkardt: Die Probleme liegen natürlich in den Details. Dass man aber sein Verhalten abstimmt, ist alle Anstrengungen wert. Es kann nicht sein, dass man sich gegenseitig unterbietet, wenn man eine Ansiedlung befördern will. Was auch verabredet wurde: Der Landrat soll in die Runde der Stadt Potsdam zum Wissenschaftsbereich mit einbezogen werden. Wir profitieren ja von Potsdamer Forschungseinrichtungen, haben aber auch selbst in Bergholz-Rehbrücke und Teltow-Seehof Einrichtungen. Kooperation ist sinnvoll.
Hat man über das Streitthema Havelbus gesprochen?
Burkardt: Ja, aber man will erst Themen bearbeiten, wo Aussichten auf Erfolg vorhanden sind. |