Der Landtagsabgeordnete lobte den großzügigen Schnitt der Wohnungen und die breiten Flure in den Etagen. Sie sind farblich unterschiedlich gestaltet. Das Gebäude beherbergt 30 neue Zweiraum- und 13 Einraumwohnungen, 51 beziehungsweise 30 bis 32 Quadratmeter groß. „Dabei waren für uns die Wünsche der Mieter entscheidend. Zweiraumwohnungen sind gefragter“, erklärte Alfons Klaffki. Bei der Ausführung der Sanierungsarbeiten habe man sich davon leiten lassen, die Kosten im Blick zu behalten. „Wir wollen bezahlbare Wohnungen für die Mieter.“ Steffen Naatz verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass man bei den Fußböden in den Wohnungen soweit wie möglich Vorhandenes aufgearbeitet habe. In die Sanierungsarbeiten sei auch der Kellerbereich miteinbezogen worden, das bewirke einen positiven Gesamteindruck. „Hier befinden sich ebenso die Gemeinschaftsräume für die Mieter. Auch dieser Bereich des Hauses ist mit dem Fahrstuhl zu erreichen“, sagte Alfons Klaffki auf Nachfrage von Ludwig Burkardt. Der Politiker interessierte sich außerdem für die Sanierungskosten pro Wohnung. „Sie liegen bei 46 000 Euro“, so Guido Niehaus.
Damit der Landtagsabgeordnete einen Vergleich zu den Wohnungen im benachbarten unsanierten Block in der Strahl-Goder-Straße 9 bis 12 (ehemals 15 bis 18) ziehen konnte, zeigte ihm Alfons Klaffki dort eine schon leer stehende Vierraumwohnung. Dieses Gebäude soll als nächstes saniert werden, geplant ist ein Rückbau von fünf auf drei Geschosse, der Uckermark Kurier berichtete. Ist dieses Vorhaben der WOBA realisiert, dann sind knapp 93 Prozent des Wohnungsbestandes saniert, sagte der Geschäftsführer auf Nachfrage von Ludwig Burkardt. „Die Maßnahmen im Bereich der Strahl-Goder-Straße werden die letzten Projekte dieser Art sein. Dann haben wir lediglich noch zwei unsanierte Wohnblöcke. Sollte ein Abriss erforderlich werden, dann dort.“ Zuvor hatte der CDU-Politiker nämlich auf ein landesweites Problem aufmerksam gemacht: Durch den Bevölkerungsrückgang in Brandenburg werde der Abriss auch sanierten Wohnraumes zunehmend ein Thema. „In dieser Frage gilt, dass der Schnellste nicht immer unbedingt der Erste ist.